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Eintrag von "Georg Segler"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000948 (abgerufen am 30.05.2026)

Segler, Georg

Dr.-Ing.
 
1950-1952 ao. Professor für Landmaschinenbau
1952-1957 o. Professor für Landmaschinenbau (persönliches Ordinariat)
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1950-1957 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
1950-1957 Institut für Landmaschinen
Lehr- und Forschungsgebiete:
Ingenieurarbeit in Verbindung mit landwirtschaftlicher Praxis
Fachgebiet:
52 Maschinenbau, Energietechnik, Fertigungstechnik


Lebensdaten:
geboren am 11.07.1906 in Rennberg/Pommern (Ronino/Polen)
gestorben am 30.09.1978 in Hohenheim

Kurzbiographie:
1925-1929 Maschinenbaustudium an der TH München
1929-1932 Assistent bei Carl Heinrich Dencker, zunächst am Institut für Landmaschinenwesen der Preußischen Landwirtschaftlichen Versuchs- und Forschungsanstalten in Landsberg/Warthe, dann am Institut für Landtechnik der Humboldt-Universität Berlin
1933-1934 Konstrukteur der Firma Heinrich Lanz AG in Mannheim
1935 Konstrukteur und Versuchsleiter bei den Gebrüder Röber in Wutha
1935-1939 Betriebsleiter der Petermann-Werke in Warendorf
1939-1941 Chefkonstrukteur der Friedrich Krupp AG Landmaschinenfabrik in Essen
1942-1943 o. Professor für Landtechnik an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Reichsuniversität Posen (Poznań/Polen)
1946-1947 Berufstätigkeit bei den Petermann-Werken in Warendorf
1947-1949 Gastwissenschaftler an dem National Institute of Agricultural Engineering (NIAE) in Silsoe/England
1949-1950 Kuratorium für Technik in der Landwirtschaft Gießen
1951 Abgelehnter Ruf auf die Professur für Landmaschinenbau der Justus-Liebig-Hochschule Gießen
1952 Kommissarischer Leiter des Instituts für Landmaschinenforschung der Forschungsanstalt Braunschweig-Völkenrode (nebenamtlich)
1956-1957 Gastprofessor an den Universitäten Istanbul/Türkei und Izmir/Türkei
1957 Abgelehnter Ruf auf den Lehrstuhl für Landmaschinenbau an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1957-1961 o. Professor für Landtechnik an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim mit Lehrverpflichtung für Landmaschinen an der TH Stuttgart
ab 1961 Honorarprofessor an der TH Stuttgart
Extern examiner für Landtechnik bei der National University of Ireland in Dublin/Irland
akademische Abschlüsse:
Promotion 1934 Dr.-Ing. bei Georg Kühne an der TH München
Titel der Arbeit: "Untersuchungen an Körnergebläsen und Grundlagen für ihre Berechnung“

akademische Selbstverwaltung:
1952-1955 kommissarischer Direktor des Instituts für Landmaschinenforschung der Forschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig-Völkenrode
1952-1954 Leiter der Abteilung für Maschinenbau
Funktionen:
1962-1969 Vorstandsmitglied der Fachgruppe Landtechnik des Vereins Deutscher Ingenieure
weitere Mitgliedschaften:
1975 American Society of Agricultural Engineering (Fellowmembership)
Königlich Schwedische Akademie für Forst- und Landwirtschaft
weitere Informationen:
Von Juni 1942 bis Januar 1943 gehörte Segler der Infanterie-Nachrichtenkompanie Hanau an, von Januar 1945 bis Mai 1945 der Fallschirm-Panzer-Division Hermann Göring.
Mitbegründer der Fachgruppe Landtechnik des Vereins Deutscher Ingenieure am 13. Oktober 1958.
1956-1969 veröffentlichte Segler die Jahresübersichten für das Gebiet der Landtechnik.
Seglers von zahlreichen Vorträgen begleitete Schrift "Wege zur Verbesserung der Grünfutter- und Heuernte" gab den Anstoß für die Nachkriegsentwicklung auf dem Gebiet der Halmfuttererntetechnik in Deutschland; die aus den USA stammende neue Technik der Heubelüftung wurde von Segler in Europa eingeführt.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 439 (Personalakte).
Internet-Ressourcen:
GND: 1012780058

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eingestellt / geändert:
10.09.2018 / 27.02.2024