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Eintrag von "Ulrich Wannagat"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000987 (abgerufen am 17.02.2026)

Wannagat, Ulrich

Dr. rer. nat. habil. Dr. techn. h.c.
 
1966-1988 Universitätsprofessor für Anorganische Chemie
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1966-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1980 Technische Universität (seit 1968)
1980-1988 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1966-1980 Institut für Anorganische Chemie
Fachgebiet:
35 Chemie


Lebensdaten:
geboren am 31.05.1923 in Königsberg/Preußen (Kaliningrad/Russland)
gestorben am 10.01.2003 in Braunschweig

Kurzbiographie:
1939 Abitur in Tilsit
1939 Studium der Chemie an der Universität Königsberg, Preußen
1939-1940 Studium der Chemie an Universität in Berlin
1940-1941 Studium der Chemie an der Universität Königsberg, Preußen
1946 Neuimmatrikulation für Philologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1947-1949 Wiederaufnahme des Studiums der Chemie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1949-1952 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Anorganische Chemie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1952 Oberingenieur und Privatdozent am Institut für Anorganische Chemie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1956-1957 Vertretung des vakanten Ordinariats für Anorganische Chemie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1958-1959 apl. Professor an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1959-1960 a.o. Professor für Anorganische und Analytische Chemie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1958-1961 Leiter der anorganischen Forschung der Farbwerke Hoechst AG, Frankfurt am Main
1961-1966 o. Professor für Anorganische Chemie der Technischen Hochschule Graz/Österreich
akademische Abschlüsse:
Studium 1948 Dipl.-Chemiker an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Promotion 1949 Dr. rer. nat. an der Universität Frankfurt am Main
Titel der Arbeit: "Untersuchungen über Cumarincarbonsäureester(3)"
Habilitation 1952 an der TH Aachen
Titel der Arbeit: "Beiträge zur Chemie des Schwefels"

weitere Mitgliedschaften:
1968 Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (ordentliches Mitglied)
1972 Österreichische Akademie der Wissenschaften (korrespondierendes Mitglied)
1975 Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (ordentliches Mitglied)
1980 Rheinisch-Westfälischen Akademie zu Düsseldorf (korrespondierendes Mitglied)
1984 Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina zu Halle
Ehrungen:
1958 Chemie-Dozentenpreis des Fonds der Chemischen Industrie
1968 Frederic Stanley Kipping Award der American Chemical Society
1972 Johann Joseph Ritter von Prechtl-Medaille der Technischen Hochschule Wien
1979 Alfred Stock-Gedächtnispreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker
1980 Dr. techn. h.c. der Technischen Universität Graz/Österreich
weitere Informationen:
Im Jahr 1941 wurde Ulrich Wannagat zur Wehrmacht eingezogen und eingesetzt als Batterieführer mit Einsätzen in Russland, wo er schwere Verwundung erlitt.
Im Jahr 1995 baute Ulrich Wannagat ein Archiv des Königsberger Chemischen Instituts mit auf, das mittlerweile im Museum der Chemie in Göttingen zu finden ist.
Ulrich Wannagat war Herausgeber des "Fischer Lexikon Chemie".


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 563 (Wiederbesetzung des Lehrstuhls).
TU-aktuell 8/1980
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07, Nr. 1152-1153.
Internet-Ressourcen:
GND: 128962658

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/128962658]


eingestellt / geändert:
13.09.2018 / 02.10.2024