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Eintrag von "Klaus Weissermel"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000998 (abgerufen am 07.02.2026)

Weissermel, Klaus

Dr. rer. nat. Dr. rer. nat. E.h.
 
1976-1986 Honorarprofessor für Makromolekularchemie

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1976-1980 Technische Universität (seit 1968)
1980-1986 Technische Universität (seit 1968)


Lebensdaten:
geboren am 14.06.1922 in Straßburg/Frankreich
gestorben am 07.07.1997 in Oberursel bei Frankfurt

Kurzbiographie:
-1939 Gynmasium Osterorde und Abitur an der Herder-Oberrealschule in Mohrungen
ab 1946 Studium der Chemie als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der TH Braunschweig
1953-1986 Tätigkeit im Labor für Lösungsmittel und Kunststoffe und im Labor für Farbenforschung der Farbwerke Hoechst AG
1961- Direktionsassistent von Professor Schultheis
1964-1967 Forschungsleitung der Kunststoffforschung und Erteilung der Gesamtprokura der Farbwerke Hoechst AG
1968 Direktor der zentralen Forschungsabteilung der Farbwerke Hoechst AG
1969 Berufung in den Vorstand der Hoechst AG
Lehrauftrag für Technische molekulare Chemie an der Universität Mainz
akademische Abschlüsse:
Studium 1951 Dipl.-Ing an der TH Braunschweig
Promotion 07/1953 Dr. rer. nat.an der TH Braunschweig bei Hans Herloff
Titel der Arbeit: "Darstellung eines ringoffenen Steroids mit konjugiertem Triensystem"

Funktionen:
1971- Vorstandsmitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker
1972- Vorstizender des Kuratoriums Fonds der Chemischen Industrie
1973-1980 Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie (VCI)
1974 Kuratoriumsmitglied im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Mitglied des Comié Européen de la Recherche et du Développement
Senatsmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft
weitere Mitgliedschaften:
1970-1986 Fond der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie (VCI)
Ehrungen:
1981 Dr. rer. nat. E.h. der TU München
1982 Carl Duisberg-Plakette der Gesellschaft Deutscher Chemiker
weitere Informationen:
Bis 1946 Kriegsdienst als Leutnant im Afrikakorps mit anschließender Kriegsgefangenschaft.
Weissermel entwickelte während seiner Zeit bei der Hoechst A.G. die Kunststoffe Hostaflon TF, Hostaform und Hostadur.
Weissermel besaß rund 100 Patente; der Verband der Chemischen Industrie gab anlässlich seines Ausscheidens das nicht im Handel erhältliche Buch "Weissermel von A bis Z" heraus.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 498
Internet-Ressourcen:
GND: 142804339

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13.09.2018 / 16.08.2023