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Eintrag von "Erich Krautz"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00001034 (abgerufen am 31.05.2026)

Krautz, Erich

Dr. phil. habil.
 
1946-1953 Privatdozent für Physik mit Lehrauftrag für Lichttechnik
1953-1963 apl. Professor für Physik

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1946-1963 Technische Hochschule (1937-1967)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Materialphysik, insbesondere der Metalloxiden, -nitriden und -karbiden, Feldionen-Mikroskopie
Lichttechnik
Fachgebiet:
33 Physik


Lebensdaten:
geboren am 26.10.1906 in Cottbus
gestorben am 24.04.2002

Kurzbiographie:
1917-1928 Gymnasium in Spremberg, Abitur mit Auszeichnung
1928-1933 Studium der Physik, Mathematik und Chemie an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin
1934-1945 Tätigkeit als Werkstudent, Physiker und Laboratoriumsleiter bei OSRAM in Berlin
ab 1943 Gastwissenschaftler im Kältelaboratorium der Physikalisch-technischen Reichsanstalt und im Institut für angewandte Physik bei Prof. Justi an der TH Braunschweig
1946-1948 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Technische Physik bei Prof. Justi an der TH Braunschweig
1948-1953 Oberingenieur am Institut für Technische Physik bei Prof. Justi an der TH Braunschweig
1953-1965 Direktor und Geschäftsführer bei OSRAM in Augsburg
1963-1965 apl. Professor an der TH München
1965-1977 o. Professor für Angewandte Physik und Lichttechnik an der TH Graz/Österreich
akademische Abschlüsse:
Studium 1934 Staatsexamen für das höhere Lehramt
Promotion 1937 Dr. phil. an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin
Titel der Arbeit: "Über die elektrischen Eigenschaften einer Reihe chemisch bestimmter fester Stoffe, insbesondere der wichtigsten Metalloxyde und ihrer Verbindungen, bei Hochfrequenz"
Habilitation 1945 Dr. phil. habil. an der Universität Posen
Habilitation 1946 venia legendi für Physik an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: Probevorlesung "Über Fragen der Elektrizitätsleitung in festen chemischen Verbindungen insbesondere bei den Halbleitern"

weitere Mitgliedschaften:
1950 Bunsen Gesellschaft
1955 Faraday Society
1956 Deutsche Gesellschaft für Metallkunde
1959-1960 Deutsche Physikalische Gesellschaft Bayern (Präsident)
1960-61 Physikalische Gesellschaft in Bayern (Vorsitzender)
1967 Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (Vorstandsmitglied)
Ehrungen:
1958 Silbermedaille bei der Weltaustellung in Brüssel/Belgien für einen Beitrag über Lumineszenz
1980 Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse
weitere Informationen:
1916/17 ist Krautz in Azuga/Rumänien interniert gewesen.
Als seine Lehrer nannte er die Physiker Planck, Nernst, Wehnelt, Hettner, Pringsheim, Schrödinger und von Laue.
2007 wurde die Auszeichnung "Professor Erich Krautz-Preis" der Universität Augsburg nach Krautz benannt.
Krautz war maßgeblich am Aufbau der OSRAM-Forschungslaboratorien für Physik und Chemie in Augsburg beteiligt.


Quellen:
Internet-Ressourcen:
GND: 124886620

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eingestellt / geändert:
18.10.2018 / 13.11.2023