| Staatsbürgerliche Erziehung, Staatsbürgerliche Bildung und später Poltische Bildung |
| bis 1922 | Besuch des Herzoglichen Lehrerseminars in Braunschweig |
| 1922-1925 | Hilfslehrer der Stadt Braunschweig |
| 1926-1933 | Lehrertätigkeiten in Schöningen und Braunschweig |
| 1927 | Ernennung (01.04.1927) zum Beamten auf Lebenszeit |
| 1933 | Entlassung aus dem Lehrerdienst im Nationalsozialismus |
| 1933-1935 | Emigration und ab 1934 Lehrertätigkeit in Saarbrücken und Saarlouis |
| 1940-1945 | Gelegenheitsarbeiten in Frankreich |
| 1945 | Tätigkeit als Hilfslehrer in Braunschweig |
| 1946 | Ruf in ein deutsches Beamtenverhältnis als Volksschulrektor |
| Studium | 1922 | Erste Lehrerprüfung für das Lehramt an Volksschulen am Herzoglichen Lehrerseminar in Braunschweig |
| Studium | 1925 | Abschluss der 2. Lehrerprüfung in Wolfshagen |
| 1948-1955 | Direktor der Pädagogischen Hochschule Braunschweig, Kant-Hochschule |
| 1947 | Allgemeiner Deutscher Lehrer- und Lehrerinnen-Verband (Zweiter Vorsitzender) |
| ab 1948 | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) (Mitbegründer; Vorsitzender 1960-1968) |
| 1955-1957 | Internationale Vereinigung der Volksschullehrer-Verbände (Präsident) |
| 1966-1972 | Internationale Bund Freier Gewerkschaften (Präsident des Internationalen Berufssekretariats der Lehrer) |
| Pariser Sektion des Verbands deutscher Lehreremigranten (Leiter und Funktionär) |
| 15.06.1977 | Ehrenbürgerschaft der Stadt Braunschweig |
| 1968 | Bundesverdienstkreuz am Bande |
| 1970 | Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes |
| Ehrenmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) | |
| 1967 | Verdienstkreuz des Landes Niedersachsen |
| Heinrich Rodenstein emigrierte infolge seiner politisch geprägten Entlassung aus dem Schuldienst – Hintergrund war seine KPD-Mitgliedschaft – am 16.07.1933 nach Holland/Niederlande und anschließend nach Reval/Frankreich; 1935 ging er ins Exil in Frankreich. |
| Im Oktober 1946 rief Heinrich Rodenstein auf einer gemeinsamen Konferenz mit Vertretern anderer niedersächsischer Lehrerverinigungen zur Gründung eines "Allgemeinen Deutschen Lehrer- und Lehrerinnen-Verbandes (Britische Zone)" auf. |
| Heinrich Rodenstein setzte sich für eine Reform der Lehrerbildung hin zu einem "echten Hochschulstudium" (sechssemestrig; mit studium generale) ein. |
| Im Jahr 1948 wurde Heinrich Rodenstein Mitbegründer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW); enge Zusammenarbeit mit Hans Löhr und Leo Regener zur Verfassung der Denkschrift Weiterentwicklung der Lehrerausbildung. |
| Obwohl selbst ehemals KPD-Mitglied, bot Heinrich Rodenstein keine Lehrveranstaltungen an, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzten; hierfür wurde er später angegriffen. |
| Vorlesungsverzeichnis |
| Gerhard Himmelmann, Politische Wissenschaft und Politische Bildung, In: Ders. (Hg.), Fünfzig Jahre wissenschaftliche Lehrerbildung in Braunschweig, Festschrift 1995, Braunschweig 1995, S. 163-180. |
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GND: 118918192
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