Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Eta Linnemann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00002026 (abgerufen am 16.12.2025)

Linnemann, Eta

Dr. theol. habil. Dr. h.c.
 
1966-1980 Professorin für Evangelische Theologie und Methodik des Religionsunterrichts
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1966-1969 Pädagogische Hochschule (1945-1969)
1969-1978 PH Niedersachsen, Abt. Braunschweig (1969-1978)
1979-1980 Technische Universität (seit 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Neues Testament
Gleichnisse
Religionspädagogik
Fachgebiet:
11 Theologie, Religionswissenschaft
80 Pädagogik


Lebensdaten:
geboren am 19.10.1926 in Osnabrück
gestorben am 09.05.2009 in Leer

Kurzbiographie:
1948-1953 Studium der Evangelischen Theologie an der Philipps-Universität Marburg, der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Georg-August-Universität Göttingen
1961-1966 Lehrtätigkeit am Seminar für kirchlichen Dienst in Berlin-Zehlendorf
Lehrerin an der Theologischen Hochschule der Indonesischen Missionsgemeinschaft in Batu/Indonesien
akademische Abschlüsse:
Studium 1953 Erstes Kirchliche Examen an der Georg-August-Universität Göttingen
Studium 1957 Zweites Kirchliche Examen an der Georg-August-Universität Göttingen
Promotion 1961 Dr. theol. an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Zehlendorf
Titel der Arbeit: "Gleichnisse Jesu – Einführung und Auslegung"
Habilitation 1970 an der Philipps-Universität Marburg
Titel der Arbeit: "Studien zur Passionsgeschichte"

weitere Mitgliedschaften:
Studiorum Novi Testamenti Societas
Ehrungen:
1971 Honorarprofessur für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg
weitere Informationen:
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover beauftragte Eta Linnemann Auslegungen biblischer Texte für den Religionsunterricht zu verfassen.
"Frau Linnemann geriet seit Mitte der siebziger Jahre zunehmend in einen Konflikt. Während sie als habilitierte Neutestamentlerin die historisch-kritische Schule vertreten hatte, fand sie ihre religiöse Heimat in evangelikalen Kreisen. Der Konflikt nahm so existentielle Formen an, daß sie ihre Lehrtätigkeit nicht mehr ausüben konnte. Schließlich wurde sie 1980, nachdem sie längst ihre Lehrtätigkeit aufgegeben hatte, in den Ruhestand versetzt." (Dross 1995: 256)


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Reinhard Dross, Evangelische Theologie und Religionspädagogik, In: Gerhard Himmelmann (Hrsg.), Fünfzig Jahre wissenschaftliche Lehrerbildung in Braunschweig, Festschrift 1995, Braunschweig 1995, S. 251-259.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 363 (Personalakte, gesperrt).
Internet-Ressourcen:
GND: 106465279

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/106465279]


eingestellt / geändert:
14.08.2019 / 16.08.2023