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Eintrag von "Wilhelm Alff"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00002161 (abgerufen am 26.05.2026)

Alff, Wilhelm

Dr. phil.
 
1968-1974 Professor für Politische Wissenschaft
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1968-1969 Pädagogische Hochschule (1945-1969)
1969-1974 PH Niedersachsen, Abt. Braunschweig (1969-1978)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Politische Theorie und Geschichte der Politischen Theorie
Faschismus
Zeitgeschichte
Kontinuitätsproblem der deutschen Geschichte
Kritische Theorie (der Gesellschaft)
Fachgebiet:
89 Politologie, Politikwissenschaften
15 Geschichte


Lebensdaten:
geboren am 15.05.1918 in Essen
gestorben am 25.09.1992 in Bremen

Kurzbiographie:
1937 Abitur in Essen und Arbeitsdienst im Emsland
1937-1939 Studium der Theologie und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Berufstätigkeit als Dolmetscher in Koblenz
1946-1947 Studium der Romanistik, Geschichte und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
1947-1948 Assistent (bei Prof. Werner Krauss) am Romanistischen Institut der Universität Leipzig
ab 1949 Studium an der Universität zu Köln
1956-1962 Tätigkeit für den Westdeutschen Rundfunk in Köln; Mitarbeit am Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
1962-1968 Italienreferat am Institut für Zeitgeschichte in München
1974-1983 Professor an der Universität Bremen
akademische Abschlüsse:
Studium 1939 Philosophicum an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Promotion 1966 Dr. phil. an der Universität zu Köln
Titel der Arbeit: "Michelets Ideen" (Veröffentlichungstitel)

weitere Informationen:
1939 erfolgte für Wilhelm Alff der Einzug zum Kriegsdienst mit Abordnung nach Paris.
Im Zeitraum 1951-1953 war Wilhelm Alff Herausgeber der Zeitschrift „Aufklärung“, mit Veröffentlichungen unter anderem von Theodor W. Adorno, Heinrich Böll, Martin Buber, Albert Einstein, Willy Huhn, Leo Kofler, Maurice Halbwachs, Jakob Moneta und Martin Walser.
Wilhelm Alff war Sammler und Autor von zahlreichen, teilweise veröffentlichten Gedichten.
Wilhelm Alff schrieb Beiträge für den Westdeutschen Rundfunk in Köln und für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (s.o.).


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Ulrich Wyrwa, Wilhelm Alff (1918-1992). Historiker im Zeitalter der Extreme, in: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, Bd. 63, Braunschweig 2011, S. 209-215.
Gerhard Himmelmann, Politische Wissenschaft und Politische Bildung, In: Ders. (Hg.), Fünfzig Jahre wissenschaftliche Lehrerbildung in Braunschweig, Festschrift 1995, Braunschweig 1995, S. 163-180, hier: S. 171.
Internet-Ressourcen:
GND: 116286466

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17.10.2019 / 16.08.2023