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Eintrag von "Theodor Hartig"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000196 (abgerufen am 22.01.2026)

Hartig, Theodor

Dr. phil.
 
1838-1878 o. Professor für Forstwissenschaften

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1838-1878 Polytechnicum (1862-1877)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Entomologie und Forstbotanik, insbesondere Arbeiten über Anatomie und Physiologie der Holzgewächse
Fachgebiet:
48 Land- und Forstwirtschaft


Lebensdaten:
geboren am 21.02.1805 in Dillenburg
gestorben am 26.03.1880 in Braunschweig
Familie:
Vater: Georg Ludwig H. (1764-1837), Landforstmeister des Fürstentums Nassau-Oranien
Mutter: Theodore H., geb. von Klipstein
Ehefrau: Agnese Bernhardine Ferdinande Henriette H., geb. von Heydenreich (1813-1848), Heirat 1835
Sohn: 1 Sohn
Tochter: 2 Töchter

Kurzbiographie:
Gymnasium in Berlin
1821-1823 Forstlehrling in Pommern und Mark
1824-1827 Studium der Forstwissenschaft und Naturwissenschaften an der Forstakademie und Universität Berlin
1829-1831 Regierungsforst-Referendar bzw. Forstbeamter in Preußen
1831 Dozent der Forstwissenschaften an der Universität Berlin
1833 a.o. Professor der Forstwissenschaften an der Universität Berlin
1835 o. Professor der Forstwissenschaften an der Universität Berlin
akademische Abschlüsse:
Studium 1829 Examen als Oberförster und Referendar im Forstverwaltungsdienst
Promotion 1833 Dr. phil. an der Universität Berlin
Titel der Arbeit: "De Nyctomycetum vegetatione" (veröffentlicht unter dem Titel: "Über die Verwandlung der dicotylen Pflanzenzelle in Pilz- und Schwammgebilde")

Funktionen:
1838 ordentliches Mitglied der Herzoglichen Forst-Examinations-Kommission
1872-1877 Vorstand der Fachschule für Forstwissenschaft
a.o. Mitglied der Herzoglichen Kammer in Braunschweig
wissenschaftliche Mitgliedschaften:
Leopoldina
Verein für Naturwissenschaft zu Braunschweig
Ehrungen:
1873 Ritterkreuz I. Klasse des Ordens Heinrichs des Löwen
16.02.1878 Oberforstrat
weitere Informationen:
Hartig besuchte häufig Forstversammlungen.
Er richtete einen Forstgarten in der Buchhorst ein, der zu den ältesten forstlichen Versuchsanstalten Deutschlands zählt.


Quellen:
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 11, I Nr. H 40.
J. Asen, Gesamtverzeichnis des Lehrkörpers der Universität Berlin, Bd. 1, Leipzig 1955, S. 7.1
Nachruf in: Allgemeine Forst- und Jagdzeitung 56, 1880, S. 183f.
Nachruf in: Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen 12, 1880, S. 292.
W. Blasius, Lebensbeschreibungen Braunschweiger Naturforscher und Naturfreunde, Braunschweig 1887, S. 34ff.
Stadtarchiv Braunschweig, H VIII A: 1610.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. T2, Sammlung Gerke
Theodor Müller, Lehrkräfte am Collegium Carolinum zu Braunschweig zwischen 1814 und 1862, Braunschweig 1973 (Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 1)
weitere Literatur:
Hickel, Erika: Die forstliche und die pharmazeutische Abteilung am Collegium Carolinum nach 1835/40, in: Walter Kertz (Hg.), Referate beim Workshop zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina am 30. Juni 86 und Kurzprotokoll der Veranstaltungen des Hochschultages am 5. Juli 85 (Projektberichte zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina, 1), Braunschweig 1986, S. 59-69.
Internet-Ressourcen:
GND: 160002699

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/160002699]


eingestellt / geändert:
16.03.2017 / 16.08.2023