Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Jakob Hofmann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000229 (abgerufen am 17.01.2026)

Hofmann, Jakob

 
 
1913-1926 apl. a.o. Professor für Modellieren und Aktzeichnung
1926-1945 plm. a.o. Professor für Modellieren und Aktzeichnung
(Vorgänger, Nachfolger)

(Kurzeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1913-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1945 Technische Hochschule (1937-1967)
Fachgebiet:
56 Bauwesen
20 Kunstwissenschaften


Lebensdaten:
geboren am 17.12.1876 in Aschaffenburg
gestorben am 26.06.1955 in Braunschweig
Familie:
Vater: Hofmann, Zimmermeister
Ehefrau: Louisa Hofmann, geb. Mangold, (Heirat 17.3.1906)

Kurzbiographie:
Realschule in Aschaffenburg, anschließend Steinhauerlehre (3 Jahre) und Kunstgewerbeschule in München (3 Jahre)
Studium der Kunst an der Akademie für bildende Künste in München mit Aufenthalten in Paris/Frankreich, Aschaffenburg und einer Italienreise
1903-1913 Selbständiger Bildhauer und Maler, München
1942-1945 Aufgrund von Krankheit nur beschränkte Ausübung der Lehrtätigkeit an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig

weitere Mitgliedschaften:
Zehnerbund bildender Künstler
Ehrungen:
1943 Kunstpreis der Stadt Braunschweig
weitere Informationen:
Im Jahr 1911 erreichte Jakob Hofmann bereits den 2. Platz in der Berufung der Nachfolge Echtermeiers an der TH Braunschweig.
Im Zeitraum 1915-1916 leistete er Kriegsdienst, anschließend den "vaterländischen Hilfsdienst.
Jakob Hofmann war mit Hermann Flesche befreundet.
Zu den Werken Hofmanns zählen u. a.: Kriegerdenkmal in Aschaffenburg und Kelheim sowie Bauplastik Kurhaus Hessen (1903-1913); Gefallenenehrenmal auf dem Ehrenfriedhof Braunschweig; Besenmännchen, Mauernstraße Braunschweig; Restaurationsarbeiten am Gewandhaus, Braunschweig.


Quellen:
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 312 (Personalakte)
Roland Böttcher, Die Architekturlehrer der Technischen Hochschule Braunschweig 1814-1960, Braunschweig 1987, S. 49-50, S. 138.
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 82-83, S. 222-223.
Nachruf: H. Flesche, J. Hofmann 17.12.1876-26.6.1955, in: Aschaffenburger Jahrbuch 3, 1956, S. 421-426.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 64.
Internet-Ressourcen:
GND: 131527037

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eingestellt / geändert:
16.03.2017 / 16.08.2023