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Eintrag von "Paul Felician Carl Koeßler"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000273 (abgerufen am 17.01.2026)

Koeßler, Paul Felician Carl

Dr.-Ing. habil.
 
1934- o. Professor für Heizflächentechnik und Landfahrzeuge
1942-1964 o. Professor für Fahrzeugtechnik und Anwendungen der Wärmetechnik (später nur: Fahrzeugtechnik)
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1934-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1964 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Institut für Fahrzeugtechnik
Lehr- und Forschungsgebiete:
Dampfkessel, Kolbenmaschinen und Eisenbahnmaschinen
Bremsen, Fahrzeugstabilität
Fachgebiet:
55 Verkehrswesen, Verkehrstechnik


Lebensdaten:
geboren am 16.06.1896 in Ingolstadt
gestorben am 15.07.1987 in Inzell

Kurzbiographie:
1902-1906 Volksschule in Ingolstadt
1906-1910 Königliches Realgymnasium (Maximiliangymnasium) in München
1910-1915 Realgymnasium in München
1919-1922 Studium des Maschinenbaus an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1922-1924 Baureferendar bei der Reichsbahn
1925-1934 Reichsbahnrat bzw. Reichsbahn-Baumeister
1930 Leiter der Abteilung für elektrische Lokomotiven im Ausbesserungswerk München
1964 Emeritierung
1964-1966 vertretungsweise Wahrnehmung des ordentlichen Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik und die Dienstgeschäfte des Institutsdirektors
1964-1979 Vorlesungstätigkeit mit Unterbrechungen
akademische Abschlüsse:
Studium 1922 Dipl.-Ing. Maschinenbau an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Studium 1924 Staatsprüfung für den höheren Baudienst
Promotion 1930 Dr.-Ing. bei von Lossow an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Titel der Arbeit: "Über Messungen der Flammenstrahlungen in Dampfkesselfeuerungen"
Habilitation 1934 an der Herzoglichen Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina Braunschweig
Titel der Arbeit: "Beiträge zur Berechnung des Lokomotivkessels gewöhnlicher Bauart"

akademische Selbstverwaltung:
1935-1936 Dekan der Fakultät für Maschinenbau
1940 Begründer des Versuchsfeldes und späteren Instituts für Fahrzeugtechnik
1945-1948 Dekan der Fakultät für Maschinenwesen
1948-1950 Prorektor
1950-1952 Rektor
1952-1953 Prorektor
1956-1957 Prorektor
1961 vertretungsweise Wahrnehmung der Geschäfte des Direktors des Instituts für Wärmetechnik
Funktionen:
1948-1952 Stadtverordneter
1951/1955 Ratsherr der Stadt Braunschweig
1964 Präsident der Federation Internationale des Societes d´ Ingenieurs des Techniques de l´ Automobile
weitere Mitgliedschaften:
1963/65 Fédération Internationale des Sociétés d'Ingénieurs des Techniques de l'Automobile (Präsident)
1963-1967 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (Präsident)
Automobilgesellschaft (Begründer der Braunschweiger Ortsgruppe)
Verein Deutscher Ingenieure (Vorsitz der Fachgruppe Fahrzeugtechnik)
Ehrungen:
1917 Eisernes Kreuz II. Klasse
1920 Bayrisches Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern
1935 Ehrenkreuz für Frontkämpfer
1944 Dr. - Fritz - Todt - Preis mit der Ehrennadel in Stahl
1950 Karl-Karmasch-Medaille
1964 Ehrenmitglied des Verein Deutscher Ingenieure
1964 Großes Bundesverdienstkreuz
1970 Goldener Ehrenring des Deutschen Museums München
Ehrenmitglied der Japanischen Vereinigung der Automobilingenieure und der Associazione Tecnica Automobile
Verein Deutscher Ingenieure-Ehrenplakette
Parteimitgliedschaften:
01.05.1933 Eintritt in die NSDAP
weitere Informationen:
Kriegsdienst 1915-1919.
Leitung des Automobiltechnischen Kongresses in Tokio/Japan.
Teilnahme am "Internationalen Kongress für Ingenieurausbildung" (1947).
Forschungsaufträge der Forschungsgesellschaft für Straßenbauwesen des Reichs- und preußischen Verkehrsministeriums.
Nachfolger von Friedmann, Denecke und Schmitz, deren Lehrgebiete 1940-1942 zum Teil neu verteilt wurden.
Neugestaltung der Abteilung Landverkehr im Deutschen Museum München


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1, Nr. 67.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1, Nr. 80.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1, Nr. 206.
Jahrbuch der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 1988, S. 285ff.
Mitteilungen der TU Braunschweig 23, 1988, H. 1, S.73
Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 21, 1969, S. 146
Mitteilungen der TU Braunschweig 22, 1987, H.2, S. 6ff
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 7, 14, 90-93.
Automobiltechnische Zeitschrift 63, 1961, S.198
weitere Literatur:
Paul Koeßler, Geschichte des Instituts für Fahrzeugtechnik (IfF) der TU Braunschweig. Vorgeschichte bis zur Rückführung des Instituts nach Ende des 2. Weltkrieges. (Teil 1), o. J.
Internet-Ressourcen:
GND: 102622621X

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