Maschinenbau-Studium an den TH Braunschweig und München
1903-1904
Assistent für darstellende Geometrie an der TH Braunschweig
1904-1905
Lehrer an der Höheren Textilfachschule Sorau/Lausitz
1905-1915
Oberingenieur bei Krupp in Essen
1917/1918
Oberingenieur bei der Firma Henschel
-1921
wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Henrichshütte in Hattingen
1936-1944
wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fa. Rheinmetall Borsig A.G./Düsseldorf
1944-1945
Leiter und wissenschaftlicher Berater des Werkes Rothenburg/Saale der Mansfeld A.G.
akademische Abschlüsse:
Studium
Dipl.-Ing. in Maschinenbau
Promotion
1910
Dr.-Ing. bei Schöttler an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Über Druckmessungen an hydraulischen Geschützbremsen. Ein Beitrag zur Theorie der Indikatoren."
akademische Selbstverwaltung:
1921
Vorstand des Technologischen Institutes
1923-1925
Vorstand der Abteilung für Maschinenbau
1930-1932
Rektor
Mitbegründer und Leiter der Institute für Schweißtechnik und Betriebswissenschaften
Funktionen:
1932-1936
Teilhaber der Metallfabrik Goliasch/Berlin
nach dem Zweiten Weltkrieg Stadtrat in Braunschweig
weitere Mitgliedschaften:
1949
BWG
Gesellschaft für Wissenschaft und Leben im Rheinisch-Westfälischen Industriebezirk
weitere Informationen:
1915-1916 Kriegsdienst.
Schmitz war Gauß-Stipendiat.
Nachdem Schmitz sich 1932 öffentlich gegen Hitler ausgesprochen hatte und in einem Disziplinarverfahren wegen vermeintlichen Verstoßes gegen § 13 des Braunschweiger Staatsbeamtengesetzes verurteilt worden war, wurde er aus dem Dienst entlassen; sein Berufung wurde im April 1933 verworfen.
Schmitz' Lehrgebiete wurden von Felix Eisele und Gottfried Kritzler übernommen.
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 456
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. N 2 Sch 43
Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Best. 12 Neu 16 Nr. 425
Nachruf in: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 18, 1966, S. 175
Michael Wettern, Daniel Weßelhöft, Opfer nationalsozialistischer Verfolgung an der Technischen Hochschule Braunschweig 1930 bis 1945, Hildesheim u. a. 2010 (Veröffentlichungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, 5), S. 189f
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