Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Karl Otto Albert Landgraf"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000294 (abgerufen am 14.12.2025)

Landgraf, Karl Otto Albert

Dr. med.
 
1939-1945 Lehrbeauftragter für Rassenhygiene
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1939-1945 Technische Hochschule (1878-1937)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Erbkrankheiten, medizinische und "philosophische Probleme" der Rassenkunde
Fachgebiet:
44 Medizin


Lebensdaten:
geboren am 06.11.1889 in Berlin
gestorben am 26.01.1957
Familie:
Vater: Dr. med. Wilhelm Landgraf, Stabsarzt
Mutter: Emma Landgraf, geb. Schilling
Ehefrau: Elisabeth Wollanke (Heirat 19.6.1915)
Tochter: 1 Tochter

Kurzbiographie:
-1907 Königliches Wilhelm-Gymnasium in Berlin
1907-1912 Medizin-Studium an der Universität Berlin, zugleich Angehöriger der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärische Bildungswesen
1912-1913 Unterarzt
1913 praktisches Jahr an der Charité in Berlin
1914 Assistenzarzt beim Pionier-Bataillon Fürst Radziwill in Königsberg/Preußen
02.1919 Regimentsarzt beim Freiwilligen Volkswehr-Regiment
1919 Adjutant des Wehrkreisarztes (Sommer)
1920 Stabsarzt, im Dezember aus dem Heeresdienst ausgeschieden, weil infolge Verletzung nicht mehr "verwendungsfähig"
1921 Niederlassung als praktischer Arzt in Wolfenbüttel
1938 Wiedereinsetzung als Stabsarzt
akademische Abschlüsse:
Studium 1913 medizinische Staatsprüfung
Promotion 01.05.1914 Dr. med. an der Universität Berlin
Titel der Arbeit: "Maligne Thymustumoren"

Funktionen:
ab 1924 nebenamtlicher Vertragsarzt der Reichswehr, Durchführung von Musterungen
1955 Vorstandsmitglied der Ärztekammer Niedersachsen
weitere Mitgliedschaften:
ab 1953 Hartmannbund (geschäftsführender Vorstand)
Ehrungen:
Eisernes Kreuz I. und II. Klasse
Frontkämpferkreuz
weitere Informationen:
1914-1918 Kriegsdienst als Militärarzt.


Quellen:

eingestellt / geändert:
24.03.2017 / 17.01.2025