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Eintrag von "Gustav Niemann"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000369 (abgerufen am 15.01.2026)

Niemann, Gustav

Dr.-Ing. habil.
 
1934-1941 Honorarprofessor für Maschinenelemente und Hebezeuge
1941-1950 o. Professor für Maschinenelemente und Hebezeuge
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1934-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1950 Technische Hochschule (1937-1967)
Institut:
Institut für Maschinenelemente
Lehr- und Forschungsgebiete:
Maschinenelemente, Hebezeuge, Zahnräder- und Getriebebau
Fachgebiet:
52 Maschinenbau, Energietechnik, Fertigungstechnik


Lebensdaten:
geboren am 09.02.1899 in Rheine
gestorben am 01.01.1982 in München

Kurzbiographie:
1919-1923 Studium des Maschinenbaus an der TH Darmstadt
1923-1924 Ingenieur bei den Helios-Motorenwerken, dann bei den Sandsteinwerken in Rheine
1925-1926 Ingenieur bei der Maschinenbau A.G. Tigler in Duisburg
1926-1934 Ingenieur bei der DEMAG A. G. in Berlin
ab 1931 Leiter der Abteilung K8 (Entwicklung für Hafen- und Hüttenkranbauten)
1951-1967 o. Professor und Direktor des Instituts für Maschinenelemente an der TH München und der Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (Gründer)
akademische Abschlüsse:
Studium 1923 Dipl.-Ing. in Maschinenbau an der TH Darmstadt
Promotion 1928 Dr-Ing. an der TH Berlin
Titel der Arbeit: "Wippkrane mit waagerechtem Lastweg"

akademische Selbstverwaltung:
1935-1936 Vorsitzender des Außeninstitutes
1936-1952 Vorstand des Versuchsfeldes/Institutes für Maschinenelemente
weitere Mitgliedschaften:
1946 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Verein Deutscher Ingenieure
Ehrungen:
1964 Dr.-Ing. E.h. der TU Berlin
1964 Verein Deutscher Ingenieure-Ehrenplakette
1965 Ehrenmitglied des International Journal Series A Solid Mechanics and Material Engineering
1965 Grashof-Denkmünze des Verein Deutscher Ingenieure
Parteimitgliedschaften:
1940 Mitglied der NSDAP
weitere Informationen:
Im Ersten Weltkrieg leistete Niemann von 1917 bis 1919 an der Westfront als Gefreiter Militärdienst, eingesetzt als Fliegerfunker.
Während des Zweiten Weltkrieges Forschungsarbeiten mit Beihilfen des Reichsamtes für Wirtschaftsausbau, der Deutschen Volksliste, des Oberkommandos der Marine und andere.
1945 Durchführung von Forschungen im Auftrag der britischen Militärregierung (Schneckengetriebe).


Quellen:
Internet-Ressourcen:
GND: 138525099

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27.03.2017 / 24.05.2024