Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Karl Walther Gotthold Pahlitzsch"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000381 (abgerufen am 24.05.2026)

Pahlitzsch, Karl Walther Gotthold

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h.
 
1937-1946 a.o. Professor für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
1946-1971 o. Professor für Werkzeugmaschinen, Fertigungstechnik und Fabrikbetrieb
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1937-1968 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1971 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Lehr- und Forschungsgebiete:
Schleiftechnik
Metallbearbeitung
Holzbearbeitung
Glasbearbeitung
Elektronen- und Laserstrahlbearbeitung
Fachgebiet:
52 Maschinenbau, Energietechnik, Fertigungstechnik


Lebensdaten:
geboren am 19.04.1903 in Dresden
gestorben am 30.11.1992

Kurzbiographie:
1922 Abitur am König-Georg-Gymnasium in Dresden
1922-1926 Studium des Maschinenbaus und der Betriebswissenschaften an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
1927-1928 Betriebsingenieur in der Firma Wulfing A.G./Vohwinkel im Rheinland
1934-1936 Betriebsingenieur der Firma Junkers-Motorenbau GmbH in Dessau
1936-1937 Technischer Direktor der Deutschen Werkstätten AG, Hellerau (Dresden)
akademische Abschlüsse:
Studium 1926 Dipl.-Ing. in Maschinenbau und Betriebswissenschaften an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
Promotion 1932 Dr.-Ing. bei Prof. Dr. Sachsenberg in den Fächern Fertigungstechnik und Betriebsorganisation an der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden
Titel der Arbeit: "Der Zerspannungsvorgang beim Rotationskernbohren von Kalkstein mittels Diamantbohrern"

akademische Selbstverwaltung:
1950- Leiter des Institutes für Schleif- und Poliertechnik
1952-1954 Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Elektrotechnik
Leiter des Institutes für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik
Funktionen:
1945-1948 Vorstandmitglied und Technischer Direktor der Voigtländer AG
1948-1949 Mitglied des Aufsichtsrates
1952-1962 Mitglied des Aufsichtsrates der Hille/Ruhrstahl AG
Vorstandsmitglied/Verwaltungsrat des Studentenwerkes Braunschweig
weitere Mitgliedschaften:
1943 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Internationale Gesellschaft für Mechanische Produktionstechnik
Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik
Verein Deutscher Ingenieure
Ehrungen:
1961 Dr.-Ing. E.h. der TU Dresden
1974 Bundesverdienstkreuz
1982 Georg-Schlesinger-Preis des Landes Berlin
weitere Informationen:
Gotthold Pahlitzsch war an der Entwicklung von rund 15 Patenten beteiligt.
Gotthold Pahlitzsch übernahm im Jahr 1937 den Lehrstuhl "Werkzeugmaschinen und Fabrikorganisation", der dann in "Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, Schleif- und Poliertechnik, Feinmechanik" und schließlich in "Werkzeugmaschinen, Fertigungstechnik und Fabrikbetrieb" umbenannt wurde.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 121
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 397
Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 21, 1969, S. 173
Mitteilungen der TU Braunschweig 8, 1973, Heft 3, S. 50.
Mitteilungen der TU Braunschweig 13, 1978, Heft 5, S. 57f.
Mitteilungen der TU Braunschweig 18, 1983, Heft 2, S. 72f
Mitteilungen der TU Braunschweig 23, 1988, Heft 1, S. 75, Heft 2, S. 64
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 7, 103-108.
Internet-Ressourcen:
GND: 1026748402

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27.03.2017 / 17.10.2023