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Eintrag von "Rudolf Robert Schönhöfer"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000473 (abgerufen am 30.05.2026)

Schönhöfer, Rudolf Robert

Dr. techn. habil.
 
1911-1943 o. Professor für Brückenbau bzw. Konstruktiver Ingenieurbau
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1911-1937 Technische Hochschule (1878-1937)
1937-1943 Technische Hochschule (1937-1967)
Lehr- und Forschungsgebiete:
statische Berechnung von Brückengewölben, insbesondere unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
Ausgestaltung von Auflagern insbesondere für Brücken und andere Tragwerke
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 27.02.1878 in Böhmisch-Leipa (Česká Lípa/Tschechien)
gestorben am 18.01.1954 in München
Familie:
Vater: Rudolf Peter Schönhöfer, Chemiker
Mutter: Resina S., geb. Worllcek
Ehefrau: Maria Weber, (Heirat 18.2.1905)
Sohn: 2 Söhne
Tochter: 2 Töchter

Kurzbiographie:
-1895 Oberrealschule
1895-1900 Studium des Maschinenbaus, dann des Bauingenieurwesens an der TH Prag/Tschechien
1900-1902 Assistent am Lehrstuhl für Wasserbau und Meliorationswesen der TH Prag/Tschechien
1901/02 Lehrauftrag an der TH Prag/Tschechien
1902-1908 Baubeamter bei der österreichischen Staatsbahn bzw. der Königlichen und Kaiserlichen Eisenbahndirektion
1908-1911 Beamter/Oberingenieur beim Königlichen und Kaiserlichen Eisenbahnministerium in Wien/Österreich
1909-1911 Privatdozent an der Hochschule für Bodenkultur in Wien/Österreich
akademische Abschlüsse:
Studium 1. und 2. Staatsexamen an der TH Prag/Tschechien
Promotion 04.06.1902 Dr. techn. (Dr.-Ing.) an der TH Prag/Tschechien
Titel der Arbeit: "Studien zur Schnellbahnfrage"
Habilitation 17.07.1909 an der Hochschule für Bodenkultur in Wien/Österreich

akademische Selbstverwaltung:
1911- Vorstand der Sammlung für Brückenbau
1914-1916 Vorstand/Dekan der Abteilung für Ingenieurbauwesen
1932-1933 Vorstand/Dekan der Abteilung für Ingenieurbauwesen
Funktionen:
1913 Vorsitzender der Preisrichtergruppe für die Fachgruppe Tiefbau auf der Internationalen Baufachausstellung in Leipzig
Gutachtertätigkeit, unter anderem beim Bau der Reichsautobahn und Forschungstätigkeit für das Reichsverkehrsministerium
weitere Mitgliedschaften:
1943 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Deutscher Betonverein
Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer
Kriegsverdienstkreuz
Mitglied des Deutschen Ausschusses für Eisenbeton
weitere Informationen:
1917 Begutachtung der Brücken Flanderns als Sachverständiger des Marine-Korps.
Beteiligt am Bau unter anderem der Phrynbahn, Tauernbahn, Karawanken- und Wocheinerbahn.
Teilnahme an zahlreichen internationalen Tagungen.
Verschiedene Patente, unter anderem Entwicklung des "Weckverfahrens" zur Verwendung von Asche und Schlacke als Baustoffe; zahlreiche Anwendungen von Schönhöfers Berechnungsverfahren in der Brückenbaupraxis.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 1 Nr. 2‚ Nr. 62, Nr. 254
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 460
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. N 2 Sch 54 (Promotionsakte)
Nachruf in: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft 6, 1954, S.303
Der Bau 7, 1954, S. 64.
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-19145 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 71.
Der Bau 6, 1953, S. 54.
Internet-Ressourcen:
GND: 1051267668

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/1051267668]


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30.03.2017 / 24.05.2024