statische Berechnung von Brückengewölben, insbesondere unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
Ausgestaltung von Auflagern insbesondere für Brücken und andere Tragwerke
Fachgebiet:
56 Bauwesen
Lebensdaten:
geboren
am
27.02.1878
in
Böhmisch-Leipa (Česká Lípa/Tschechien)
gestorben
am
18.01.1954
in
München
Familie:
Vater:
Rudolf Peter Schönhöfer, Chemiker
Mutter:
Resina S., geb. Worllcek
Ehefrau:
Maria Weber, (Heirat 18.2.1905)
Sohn:
2 Söhne
Tochter:
2 Töchter
Kurzbiographie:
-1895
Oberrealschule
1895-1900
Studium des Maschinenbaus, dann des Bauingenieurwesens an der TH Prag/Tschechien
1900-1902
Assistent am Lehrstuhl für Wasserbau und Meliorationswesen der TH Prag/Tschechien
1901/02
Lehrauftrag an der TH Prag/Tschechien
1902-1908
Baubeamter bei der österreichischen Staatsbahn bzw. der Königlichen und Kaiserlichen Eisenbahndirektion
1908-1911
Beamter/Oberingenieur beim Königlichen und Kaiserlichen Eisenbahnministerium in Wien/Österreich
1909-1911
Privatdozent an der Hochschule für Bodenkultur in Wien/Österreich
akademische Abschlüsse:
Studium
1. und 2. Staatsexamen an der TH Prag/Tschechien
Promotion
04.06.1902
Dr. techn. (Dr.-Ing.) an der TH Prag/Tschechien
Titel der Arbeit: "Studien zur Schnellbahnfrage"
Habilitation
17.07.1909
an der Hochschule für Bodenkultur in Wien/Österreich
akademische Selbstverwaltung:
1911-
Vorstand der Sammlung für Brückenbau
1914-1916
Vorstand/Dekan der Abteilung für Ingenieurbauwesen
1932-1933
Vorstand/Dekan der Abteilung für Ingenieurbauwesen
Funktionen:
1913
Vorsitzender der Preisrichtergruppe für die Fachgruppe Tiefbau auf der Internationalen Baufachausstellung in Leipzig
Gutachtertätigkeit, unter anderem beim Bau der Reichsautobahn und Forschungstätigkeit für das Reichsverkehrsministerium
weitere Mitgliedschaften:
1943
Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Deutscher Betonverein
Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer
Kriegsverdienstkreuz
Mitglied des Deutschen Ausschusses für Eisenbeton
weitere Informationen:
1917 Begutachtung der Brücken Flanderns als Sachverständiger des Marine-Korps.
Beteiligt am Bau unter anderem der Phrynbahn, Tauernbahn, Karawanken- und Wocheinerbahn.
Teilnahme an zahlreichen internationalen Tagungen.
Verschiedene Patente, unter anderem Entwicklung des "Weckverfahrens" zur Verwendung von Asche und Schlacke als Baustoffe; zahlreiche Anwendungen von Schönhöfers Berechnungsverfahren in der Brückenbaupraxis.
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