Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Hans Joachim Bogen"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000614 (abgerufen am 17.02.2026)

Bogen, Hans Joachim

Dr. rer. nat. habil.
 
1955-1978 o. Professor für Botanik
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1955-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1978 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1955-1978 Botanisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Zellbiologie
Fachgebiet:
42 Biologie


Lebensdaten:
geboren am 19.11.1912 in Zeitz
gestorben am 22.02.2002

Kurzbiographie:
1931 Abitur an der Oberrealschule Zeitz
1932-1938 Studium der Physik, Chemie, Zoologie und Botanik an der Universität Leipzig
1938-1939 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Landwirtschaftliche Botanik der Universität Berlin
1939-1948 Wissenschaftlicher Assistent (später Dozent) (bei Friedrich Oehlkers) am Botanischen Institut der Universität Freiburg im Breisgau
1948-1949 Diätendozent an der Universität Göttingen
1949-1955 o. Professor für Botanik, insbesondere Pharmakognosie an der Universität Marburg
akademische Abschlüsse:
Promotion 1938 Dr. rer. nat. bei Wilhelm Ruhland in den Fächern Botanik, Zoologie und Chemie an der Universität Leipzig
Titel der Arbeit: "Untersuchungen zu den spezifischen Permeabilitätsreihen Höflers"
Habilitation 1942 für Botanik an der Universität Freiburg im Breisgau
Titel der Arbeit: "Die Bedeutung der spezifischen Permeabilitätsreihen für Fragen der Plasma- und Entwicklungsphysiologie"

akademische Selbstverwaltung:
1955-1978 Direktor des Botanischen Instituts und Direktor des Botanischen Garten
weitere Mitgliedschaften:
1957-2002 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (Generalsekretär von 1962-1964)
weitere Informationen:
Ab 1940 war Hans Joachim Bogen im Kriegsdienst in Frankreich, Holland und Oberschlesien.
Hans Joachim Bogen hat die Entwicklung der klassischen Zellphysiologie zu einer modernen Zellbiochemie in Braunschweig gefördert und gründete eigenständige Institute für Mikrobiologie und für Genetik.
Der spätere Braunschweiger Professor Rolf Näveke und der Universitätsdozent Helmut Hanert waren Schüler von Hans Joachim Bogen; er stand in Beziehung zu zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie zu der Biologischen Bundesanstalt, zu der Forschungsanstalt für Landwirtschaft und zur Gesellschaft für Biotechnologische Forschung.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Jahrbuch der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 2000 S. 318, 2002 S. 134, 2003 S. 96-99
Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen / Hessische Biografie / Bogen, Hans Joachim [ID = 17383]
Internet-Ressourcen:
GND: 13216518X

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/13216518X]


eingestellt / geändert:
20.08.2018 / 16.08.2023