Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Karl Otto Hauenschild"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000721 (abgerufen am 12.12.2025)

Hauenschild, Karl Otto

Dr. rer. nat.
 
1967-1991 o. Professor für Zoologie
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1980 Technische Universität (seit 1968)
1980-1991 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1967-1991 Zoologisches Institut
Lehr- und Forschungsgebiete:
Allgemeine Zoologie
Spezielle Zoologie
Vergeleichende Anatomie der Wirbeltiere und Fortpflanzung und Sexualität der Tiere
Fachgebiet:
42 Biologie


Namensvarianten:
Carl
Lebensdaten:
geboren am 16.04.1926 in München
gestorben am 27.10.2012

Kurzbiographie:
1944 Reifevermerk per Luftwaffenhelferzeugnis von der Oberschule für Jungen a.d. Siegfriedstraße München
1946 Sog. Förderungskurs II zum Erreichen der bayerischen Hochschulreife, an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1949 Studium der Zoologie, Botanik, Chemie und Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1949-1958 Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Biologie in Tübingen
1950 Tätigkeit in der Zoologischen Station Neapel/Italien
Tätigkeit an der Wattenmeerstation der Biologischen Anstalt Helgoland in List auf Sylt
1958-1960 Wissenschaftlicher Assistent am Zoologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1960-1967 apl. Professor (ab 1964 Wissenschaftlicher Rat) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1967-1991 Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Promotion 1949 Dr. rer. nat. bei Werner Fischel an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Titel der Arbeit: "Experimenteller Beitrag zum Kinästhetikproblem (Dressuren und neurophysiologische Versuche mit Lymnaea)"
1954 für Zoologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

akademische Selbstverwaltung:
1967-1991 Leiter des Zoologischen Instituts
Funktionen:
1964 Mitglied des Wissenschaftlichen Rats der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
weitere Mitgliedschaften:
1951 Deutsche Zoologische Gesellschaft
weitere Informationen:
Im Zeitraum Februar 1943 bis Feburar 1944 war Karl Hauenschild-Heinke als Luftwaffenhelfer eingesetzt und hat an dem für Luftwaffenhelfer angeordneten Unterricht teilgenommen; es folgte Reichsarbeitsdienst, Militärdienst und Gefangenschaft bis September 1945.
Karl Hauenschild begründete während seiner Laufbahn vier Forschungsfelder: Die experimentelle Erforschung der Lunarperiodizität, die endokrine Steuerung der Geschlechtsreifung bei Nereididen, die Kompatibilität bzw. Inkompatibilität bei Nesseltieren und die Rolle der Stammzellen in der Keimbahn.
Im Jahr 1966 unternahm Karl Hauenschild eine Forschungsreise nach Samoa.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 330 (Zoologisches Institut).
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 966-968 (Personalakte)
Alfred Kuhlenkamp, Die Technische Hochschule Braunschweig im Krieg 1939-1945 und im ersten Nachkriegsabschnitt bis 1947, Braunschweig 1976, S. 59.
Internet-Ressourcen:
GND: 1027861229

[GND-Link auf diese Seite: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/gnd/1027861229]


eingestellt / geändert:
28.08.2018 / 17.10.2023