Vergeleichende Anatomie der Wirbeltiere und Fortpflanzung und Sexualität der Tiere
Fachgebiet:
42 Biologie
Namensvarianten:
Carl
Lebensdaten:
geboren
am
16.04.1926
in
München
gestorben
am
27.10.2012
Kurzbiographie:
1944
Reifevermerk per Luftwaffenhelferzeugnis von der Oberschule für Jungen a.d. Siegfriedstraße München
1946
Sog. Förderungskurs II zum Erreichen der bayerischen Hochschulreife, an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1949
Studium der Zoologie, Botanik, Chemie und Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1949-1958
Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Biologie in Tübingen
1950
Tätigkeit in der Zoologischen Station Neapel/Italien
Tätigkeit an der Wattenmeerstation der Biologischen Anstalt Helgoland in List auf Sylt
1958-1960
Wissenschaftlicher Assistent am Zoologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1960-1967
apl. Professor (ab 1964 Wissenschaftlicher Rat) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1967-1991
Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig
akademische Abschlüsse:
Promotion
1949
Dr. rer. nat. bei Werner Fischel an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Titel der Arbeit: "Experimenteller Beitrag zum Kinästhetikproblem (Dressuren und neurophysiologische Versuche mit Lymnaea)"
1954
für Zoologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
akademische Selbstverwaltung:
1967-1991
Leiter des Zoologischen Instituts
Funktionen:
1964
Mitglied des Wissenschaftlichen Rats der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
weitere Mitgliedschaften:
1951
Deutsche Zoologische Gesellschaft
weitere Informationen:
Im Zeitraum Februar 1943 bis Feburar 1944 war Karl Hauenschild-Heinke als Luftwaffenhelfer eingesetzt und hat an dem für Luftwaffenhelfer angeordneten Unterricht teilgenommen; es folgte Reichsarbeitsdienst, Militärdienst und Gefangenschaft bis September 1945.
Karl Hauenschild begründete während seiner Laufbahn vier Forschungsfelder: Die experimentelle Erforschung der Lunarperiodizität, die endokrine Steuerung der Geschlechtsreifung bei Nereididen, die Kompatibilität bzw. Inkompatibilität bei Nesseltieren und die Rolle der Stammzellen in der Keimbahn.
Im Jahr 1966 unternahm Karl Hauenschild eine Forschungsreise nach Samoa.
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