Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Dieter Oesterlen"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000868 (abgerufen am 10.05.2026)

Oesterlen, Dieter

Dipl.-Ing.
 
1952-1953 Honorarprofessor für Gebäudelehre und Entwerfen von Hochbauten
1953-1976 o. Professor für Gebäudelehre und Entwerfen von Hochbauten (B)
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1952-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1976 Technische Universität (seit 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Braunschweiger Schule
Gebundener Kontrast
Figürliche Körperhaftigkeit
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 05.04.1911 in Heidenheim an der Brenz
gestorben am 06.04.1994 in Hannover

Kurzbiographie:
1930 Abitur am Goethe-Gymnasium in Hannover
1930-1932 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart
1932-1936 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule zu Berlin
1936-1939 Ausbildung zum Regierungsbaumeister, Berlin
1939-1945 Mitarbeiter im Architekturbüro Frank Beyer, Berlin
ab 1945 Gründung des eigenen Architekturbüros in Hannover und mehrjährige Berufstätigkeit als selbstständiger Architekt
akademische Abschlüsse:
Studium 1936 Dipl.-Ing. Architektur an der Technischen Hochschule zu Berlin
1938 Regierungsbaumeister

weitere Mitgliedschaften:
1966 Akademie der Künste Berlin (ordentliches Mitglied)
Ehrungen:
1938 Schinkelplakette
1979 Fritz-Schumacher-Preis für Architektur
1980 Heinrich-Tessenow-Medaille
1981 Niedersachsenpreis für Kultur
Benennung eines Weges im Stadtteil Kirchrode in Hannover nach Oesterlen
weitere Informationen:
Nach 1945 gehörte Dieter Oesterlen zu den einflussreichsten und meist beschäftigten Architekten in Hannover.
Dieter Oesterlen prägte zusammen mit seinen Kollegen Friedrich Wilhelm Kraemer und Walter Henn die sog. Braunschweiger Schule.
Zu den überaus zahlreichen Bauten unter Beteiligung von Dieter Oesterlen gehören u.a.: Historisches Museum, Hannover (1963-1966); Deutscher Soldatenfriedhof, Futa-Pass bei Florenz (1961-1967); Deutsche Botschaft, Buenos Aires (1980-1983); Arbeitsamt, Goslar (1985); Zuschauerhaus und Foyerteile im Opernhaus, Hannover (1985); Stadthalle, Rastatt (1988).


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07, Nr. 813 (Personalakte).
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. A 2 Nr. 545 (Einrichtung des Lehrstuhls).
Eintrag "Dieter Oesterlen", in: architekten-portrait.de
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 222-223.
Internet-Ressourcen:
GND: 118736051

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04.09.2018 / 17.10.2023