Empfohlene Zitierweise:
Eintrag von "Gallus Rehm"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000891 (abgerufen am 13.05.2026)

Rehm, Gallus

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. h.c.
 
1968-1973 o. Professor für Baustoffkunde und Stahlbetonbau
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

Katalogeintrag

Einrichtung:
1968-1973 Technische Universität (seit 1968)
Institut:
1968-1973 Institut für Baustoffkunde und Stahlbetonbau
Fachgebiet:
56 Bauwesen


Lebensdaten:
geboren am 18.10.1924 in Nyomja/Ungarn
gestorben am 27.08.2020 in München

Kurzbiographie:
bis 1942 Schulbesuch
1947-1951 Studium des Bauingenieurwesens an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1951-1968 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Materialprüfungsamt der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
1965 Gründung einer anerkannten Prüfanstalt für Betonstähle, München
1973-1990 Professor für Werkstoffe im Bauwesen an der Universität Stuttgart
1979 Gründung eines Ingenieurbüros
akademische Abschlüsse:
Studium 1951 Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Promotion 1958 Dr.-Ing. an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München
Titel der Arbeit: "Über die Grundlagen des Verbundes zwischen Stahl und Beton"

akademische Selbstverwaltung:
1968-1973 Direktor des Instituts für Baustoffkunde und Stahlbetonbau
Funktionen:
1973-1990 Direktor der Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart (Otto-Graf-Institut)
Ehrungen:
2018 Ehrensenatorwürde der Technischen Universität München
2019 Päpstlicher Orden „Benemerenti“ für die gelungene riskante Sanierung der Stadtpfarr- und Kollegiatstiftskirche St. Martin und Kastulus in Landshut
Ehrendoktorwürde der TU Budapest/Ungarn
weitere Informationen:
Im Zeitraum 1942-1945 stand Gallus Rehm im Wehrdienst und daraufhin befand er sich 1945-1946 in Kriegsgefangenschaft. Anschließend leistete er 1946-1947 Aufbaudienst an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München.
Gallus Rehm engagierte sich als Bundesvorsitzender, dann geschäftsführender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn; er entwickelte zahlreiche neue Bauverfahren, hat an der Erbauung des Olympiastadions in München mitgewirkt und die über 500 Jahre alte Kirche St. Martin in Landshut und den Einbau der Empore in der Münchner Frauenkirche saniert.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 419
Roland Böttcher / Kristiana Hartmann / Monika Lemke-Kokkelink, Die Architekturlehrer der TU Braunschweig 1814-1995. Braunschweiger Werkstücke 94. Braunschweig 1995, S. 222-223.
Internet-Ressourcen:
GND: 118743899

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eingestellt / geändert:
05.09.2018 / 16.08.2023