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Eintrag von "Elisabeth Ströker"
im Braunschweiger Professor*innenkatalog,
URL: https://profkat.tu-braunschweig.de/resolve/id/cpb_person_00000965 (abgerufen am 17.01.2026)

Ströker, Elisabeth

Dr. phil. habil. Dr. h.c.
 
1965-1971 o. Professorin für Philosophie
(Vorgänger, Nachfolger)

(Langeintrag)

catalogue entry

Einrichtung:
1965-1967 Technische Hochschule (1937-1967)
1968-1970 Technische Universität (seit 1968)
Lehr- und Forschungsgebiete:
Phänomenologie
Wissenschaftsphilosophie
Fachgebiet:
08 Philosophie


Lebensdaten:
geboren am 17.08.1928 in Dortmund
gestorben am 06.12.2000 in Köln

Kurzbiographie:
Studium der Chemie, Mathematik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Tätigkeit als Lehrerin am Helmholtz-Gymnasium Bonn
bis 1963 Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Hamburg
1971-1993 Professorin am Philosophischen Seminar und Direktorin des Husserl Archivs an der Universität zu Köln
akademische Abschlüsse:
Studium Staatsexamen in Chemie, Mathematik und Philosophie
Promotion 1955 Dr. phil bei Theodor Litt und Oskar Becker an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Titel der Arbeit: Zahl und Raum: Wissenschaftstheoretische Studien über zwei fundamentale Kategorien der mathematischen Naturwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Ontologie Nicolai Hartmanns
Habilitation 1963 an der Universität Hamburg
Titel der Arbeit: Philosophische Untersuchungen über den Raum

akademische Selbstverwaltung:
1968-1970 Dekanin
Funktionen:
1967-1968 Mitglied des Senats der Pädagogischen Hochschulen Niedersachsens
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Werner-Reimers-Stiftung
weitere Mitgliedschaften:
1993-2000 Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (korrespondierendes Mitglied)
Ehrungen:
1992 Dr. h.c. der Reichsuniversität Utrecht/Niederlande
weitere Informationen:
1990 veröffentlichte die Kölner Philosophin Marion Soreth ein Buch mit Vorwurf des Plagiats gegen Elisabeth Ströker in ihrer Doktorarbeit. Nach einer längeren öffentlich geführten Debatte endete das Verfahren mit einem Vergleich, der Doktortitel wurde nicht aberkannt.


Quellen:
Vorlesungsverzeichnis
Universitätsarchiv TU Braunschweig, Best. B07 Nr. 142 (Personalakte)
weitere Literatur:
Marion Soreth, Kritische Untersuchung von Elisabeth Strökers Dissertation über Zahl und Raum, nebst einem Anhang zu ihrer Habilitationsschrift, Köln 1990, 2. Aufl. 1991
Marion Soreth, Dokumentation zur Kritik an Elisabeth Strökers Dissertation, Köln 1991, 2. erw. Aufl. 1996
Elisabeth Ströker, Im Namen des Wissenschaftsethos. Jahre der Vernichtung einer Hochschullehrerin in Deutschland, 1990-1999, Berlin 2000
Debora Weber-Wulff, False Feathers. A Perspective on Academic Plagiarism, Heidelberg/New York 2014,S. 52-54.
Internet-Ressourcen:
GND: 118959638

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11.09.2018 / 28.03.2024