Holzbau, Holzverbindungen (insbesondere Nagelverbindungen), Lehrbogen/-gerüste bzw. Holztragwerke
Fachgebiet:
56 Bauwesen
Lebensdaten:
geboren
am
26.08.1887
in
Kleinfischbach/Kr. Gummersbach
gestorben
am
23.11.1958
in
Braunschweig
Familie:
Vater:
Eugen Stoy, Bauer
Mutter:
Maria Stoy, geb. Schäfer
Kurzbiographie:
Gymnasium
1908-1910
Bauingenieurwesen-Studium an der TH Darmstadt
1910-1912
Bauingenieurwesen-Studium an der TH Danzig
1913/1914
Bauingenieurwesen-Studium an der TH Braunschweig
1918-1920
Konstruktionsingenieur bei verschiedenen Firmen, u.a. bei der Firma Dyckerhoff und Widmann A.G., Wiesbaden, wo Stoy offenbar das Material für seine späteren Arbeiten über Lehrgerüste sammelte
1920-1938
Studienrat an der Landesbaugewerkschule Holzminden
1945
Gastvorlesungen an der TH in Istanbul/Türkei
akademische Abschlüsse:
Studium
1916
Diplomprüfung in Bauingenieurwesen an der TH Braunschweig
Promotion
10.03.1926
Dr.-Ing. bei Eisenmann an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Massenermittlung der Lehrbogen von Wölb- und Bogentragwerken mit besonderer Berücksichtigung der Strebenwerke" (veröffentlicht Berlin 1926)
Habilitation
19.04.1927
an der TH Braunschweig
Titel der Arbeit: "Beitrag zur wirtschaftlichen Ausbildung von Lehrgerüsten"
akademische Selbstverwaltung:
Begründer und Leiter eines Institutes für Werkunterricht und Holzbauweise (Lehrwerkstatt)
Funktionen:
praktische Tätigkeit als Bauingenieur, u.a. Ausführung einiger Dach- und Hallenbauten
Berater bei Industriebauten
Gutachter bei Bauschäden und Bauunfällen
weitere Mitgliedschaften:
Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft
Mitglied der amerikanischen Gesellschaft für Holzforschung
Ehrungen:
1954
Dr.-Ing. E.h. der TH Hannover
weitere Informationen:
Kriegsdienst, u.a. tätig im Stellungsbau bzw. als technischer Waffenoffizier‚ nach Lungenschuss 1916 beim Artillerie Depot Coblenz.
1935 entwicklete Stoy den ersten genagelten Brettbinder (Turn- und Festhalle in Adorf/Waldeck), genagelten Vollwandträger für Brücken.
Stoy betrieb an der Landesbauschule Holzminden zusammen mit Fonrobert ein Ingenieurlaboratorium und führte dort u.a. Versuche zu Eigenschaften des deutschen Holzes unlud verschiedener Holzverbindungen durch, die zur Erstelng neuer DIN-Vorschriften führten.
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